• Windows PC (mehr Infos)
oder
• Mac Pro (Intel CPU) mit Boot Camp und Windows XP SP2
• Stop Motion Pro Software
• Webcam (wir empfehlen Microsoft VX6000 Kameras)
oder
• Digital Video (DV) Kamera und Firewire Anschluß am Rechner (mehr Infos)
oder
• Analoge Video Kamera und dazu passendes analoges Video Capturing Interface (mehr Infos)
oder
• Digitaler Fotoapparat oder DSLR (Spiegelreflex Kamera) (mehr Infos)
oder
• Canon Digital Kompaktkamera (mehr Infos)
oder
• Canon oder Nikon DSLR (Spiegelreflex Kamera) (mehr Infos)
oder
• Scanner (mehr Infos)
Windows XP SP2 oder Windows Vista oder Windows 7
1.8 GHz CPU
512 MB RAM
10 GB Festplattenplatz
Digitaler Fotoapparat oder Video Kamera?
Grundsätzlich gibt es zwei Wege, um in Stop Motion Pro zu arbeiten. Erstens mit einer Video Kamera oder einer Webcam. Zweitens mit einem digitalen Fotoapparat.
Sind Sie neu in der Stop Motion Animation dann empfehlen wir Ihnen, mit einer USB Webcam oder einer DV Kamera mit Firewire Interface zu arbeiten, weil dies Ihnen ein direktes Live Video Feedback von dem gibt, was sich vor der Kameralinse abspielt. Sie können so schnell kontrollieren, ob das zu erwartende Ergebnis Ihren Vorstellungen oder Vorgaben entspricht, noch bevor Sie auf den Auslöser drücken.
Natürlich können Sie auch Ihre digitale Kompaktkamera verwenden. Es gibt zwei Wege, diese zu nutzen. Sie können die Bilder per Stop Motion Pro Dateiimport im Dateimenü importieren. Oder Sie können die Software nutzen, die es Ihnen erlaubt, die Bilder Ihrer Kamera vom PC aus auszulesen und in einen bestimmten Ordner abzulegen (nicht alle Kameras erlauben dies, konsultieren Sie daher die Anleitung Ihrer Kamera). Stop Motion Pro kann den Inhalt dieses Ordners auslesen. Diese Arbeitsweise heißt in Stop Motion Pro “Scan Verzeichnis prüfen”. Stop Motion Pro überwacht diesen Ordner und wird jedes neu hinzukommende Bild automatisch einlesen und Ihrer Animation hinzufügen.
Wesentlich besser und komfortabler sind allerdings digitale Spiegelreflexkameras, die sich von Stop Motion Pro fernsteuern lassen. Diese Kameraart wird immer günstiger, bietet hochauflösende Bilder in guter bis sehr guter Qualität. Durch das in der Regel wechselbare Objektiv stehen unterschiedliche Brennweiten und Blickwinkel zur Verfügung. So kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen.
Bitte lesen Sie die folgenden Einzelabschnitte zu den verschiedenen Kameraarten genau durch, um die für Ihre Anwendung passende Kamera zu wählen!
Camcorder mit Videoband (DV Kamera)
Das Capturen mit einer DV Kamera mit Firewire Interface wird von Stop Motion Pro unterstützt. Eine generische Firewire Interfacekarte reicht völlig aus (selbst wenn diese nur etwa 30 Euro kostet). Wir empfehlen Panasonic oder Sony Kameras, welche sich als sehr brauchbar erwiesen haben. Kameras anderer Hersteller sind natürlich ebenso einsetzbar.
Diese Kameraart wird zwar nicht mehr hergestellt, ist als günstiges Gebrauchtgerät aber in großen Stückzahlen verfügbar. Probieren Sie im Zweifelsfall die Kamera vor Ihrer endgültigen Kaufentscheidung aus.
Was bedeutet Standard Definition? Der Begriff "Standard Defintion" steht für die normale PAL Fernsehauflösung von 720 x 576 Pixeln im Halbbildverfahren (interlaced).
Was bedeutet High Definition? Der Begriff "High Definition" steht je nach Kamera für unterschiedlich "hohe Auflösungen". 1280 x 720 Pixel nutzen einfache HD Kameras und Kameras mit progressiver Aufnahme, also Vollbildern. 1440 x 1080 Pixel stehen für HDV Kameras, die interlaced aufnehmen (Halbbilder) und ältere oder einfache AVCHD Kameras. 1920 x 1080 Pixel stehen für Full HD bzw. aktuelle AVCHD Kameras. Um in den Genuß von Stop Motion Animationen in HD Auflösung zu kommen benötigen Sie selbstredend einen HD-fähigen Fernseher und eine der HD-fähigen Stop Motion Pro Softwareversionen.
Die Daumenregel lautet daher: Wird die Kamera mit der Canon Remote Shooting Software (das ist die Software, mit der Sie vom Rechner aus den Auslöser der Kamera fernbedienen können) ausgeliefert, dann dürfte sie voraussichtlich mit Stop Motion Pro funktionieren. Ggfs. müssen Sie Canon kontaktieren und nach dieser Funktionaltät fragen, da Canon derartige Informationen nicht eindeutig nachvollziehbar auf der Webseite erwähnt. Die "G Serie" der Kameras ist in der Regel mit derartiger Software ausgestattet.